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oxpus.com oder oxpus.de?

Um eins vorab klar zu stellen:

oxpus.com hat nichts mit oxpus.de zu tun!!!!!

Zu den Zeiten:
Mein Nickname existiert nachweisbar seit 1987.
Online ist oxpus seit 13.06.2000 (Registrierdatum auf gulli.com!) bekannt
Die Seite oxpus.de wurde erstmalig 22.02.2003 bei der DeNIC registriert
oxpus.com ist nach WHOIS-Auskunft erst seit 14.03.2005 online

Das Programm OXPUS auf oxpus.com ist ebenfalls nicht von mir. Das Freeware-Tool (Ein Dateimanager) wird nicht von oxpus.de angeboten und hat auch nichts mit den hier verfügbaren Angeboten gemeinsam.

Daher sei an dieser Stelle eindeutig darauf hingewiesen, dass OXPUS.de die ältere Seite mit den älteren Rechten als oxpus.com ist und beide Seiten unterschiedliche Inhalte und verschiedene Eigentümer haben.

Rechtsanwälte, Versicherungen und andere Unpersonen …

Das ist vorgefallen:
Bekam ich doch die Tage einen Brief von einem Rechtsanwalt, der als Insolvenzverwalter mir eine angeblich noch offene Rechnung von 2003 präsentierte. War ein Online-Kauf eines PCs von der insolventen Firma Funcomputer (nicht die jetzt wieder neue Firma unter gleichem Namen!). Ich erhielt ein Anschreiben mit Fälligkeitstermin zum 07.09.2005, das gerichtliche Schreiben über die eröffnete Insolvenz vom 1.4.2004(!) und die Rechnung in Kopie als Beweis. 4 Monate vor Ablauf der Verjährungsfrist, wohlgemerkt!

Dann kam ein Schreiben von der Versicherung des Schädigers meines kleinen Autos (selbiges ist mittlerweile wieder komplett heile :str: ), die die volle Höhe eines Ersatzwagens für die Reparaturzeit nicht übernehmen will. Begründung: Ich hätte ohne größere Mühe für weniger Geld einen anderen passenden Mietwagen bekommen können.

Nun, was tun?
Dem Insolvenzverwalter hatte ich mal freundlich per E-Mail auf den aufgedruckten Text “per Vorkasse” auf der Rechnung hingewiesen und für eine Antwort eine Frist bis zum 29.08.2005 um 16 Uhr gesetzt. Also gestern.

Den Versicherungsfall habe ich mit meiner Vertragswerkstatt besprochen.

Und das kam raus:
Der Insolvenzverwalter meldete sich bereits einen Tag später auf meine recht aggressive, aber sachliche E-Mail mit einer Entschuldigung und dass das Forderungsschreiben als gegenstandslos zu betrachten wäre.
Fall erledigt!

Die Vertragswerkstatt, die mich gut kennt, wird gemeinsam mit dem Autovermieter der Versicherung einheizen. Ich habe schließlich keine andere Möglichkeit gehabt, ohne besondere Mühen zur betreffenden Zeit einen anderen, günstigeren Mietwagen zu erhalten, zudem noch ohne Zeitverlust. Wer meine Heimatstadt kennt, weiß, wovon ich rede. Ohne besondere Mühe bedeutet dabei auch, daß ich nicht über eine halbe Stunde nach einem passenden Autovermieter im Internet suchen und dabei feststellen muss, daß der nächste Vermieter 15 Kilometer weg wäre, aber auch erst zu meinem eigentlichen Arbeitsbeginn öffnet. Und dazu ich die Versicherung auch erst fragen muss, ob ich diesen Vermieter überhaupt besuchen darf!
Fall für mich also erstmal erledigt, meine Werkstatt hat das in die Hand genommen. Ebenfalls stock sauer; zu Recht.

Fazit
Immer sofort antworten, kurze(!) Fristen setzen, Situation sofort versuchen zu klären.
Nicht selten kommen solche “Entschuldigungen”, bzw. unangemessene und damit haltlose Forderungen heraus.

Also bleibt wachsam und wehrt Euch!
Gemäß dem Motto “Versuchen kann man es ja mal, aber nicht mit uns!”

In diesem Sinne: Einen schönen Tag noch.